Teil eines Werkes 
4. Theil (1827)
Entstehung
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Einen Tropfen, nur einen einzigen auf meinen brennenden Scheitel! rief der Biſchof knieend.Der doppelte Bannſtrahl lodert noch dort und kämpft mit dem Heiligenſchein.

Wohl, es ſey, Hochwuͤrden! verſetzte Graf Heinrich kalt, und verbarg die Reliquie mit einem haͤßlichen Laͤcheln in ſeinem Buſen wieder,wenn wir uns wieder ſehen; doch unter einer Bedin⸗ gung: Ihr ſeyd, wie ich ſehe, zu heilig, um an meinem weltlichen Plane Antheil zu nehmen; allein einen heiligen Freund kann ich auch brau⸗ chen. Wenn Ihr von einer vermeſſenen That ſprechen hoͤrt, wegen welcher der Bannſtrahl mei⸗ nen Krauskopf bedroht, ſo zeigt mir, was Ihr bei dem Pabſte Honorius vermoͤgt; dann koͤnnt Ihr Euch vielleicht noch drauf beſinnen, ob ein Tropfen aus dieſem Jaspis und ein eingebildeter Heiligenſchein, oder die Krone des Koͤnigs von Daͤnemark, am beſten Euren brennenden Schei⸗ tel abkuͤhlen kann.

Hal ich verſtehe Dich, Du biſ doch der leidige Satan! Weiche von hinnen, Verſucher!

weiche von hinnen, ewiger Luͤgner! Dein heile ges Blut, wie Deine Krone, ſind nichts als