Teil eines Werkes 
4. Theil (1827)
Entstehung
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Auch wenn Ihr vernehmt, daß nur ein kuͤhner Entſchluß und eine gluͤckliche Nacht von⸗ noͤthen iſt, um das zu vollfuͤhren, an das wir vergeblich in zehn Jahren gedacht haben?

Verſucher! Verſucher! iſt das die Froͤmmig⸗ keit, die Du aus dem heiligen Lande mit⸗ bringſt?

Ich bin auch im Lande der Weiſen gewe⸗ ſen, Hochwuͤrdiger! Unter den Wunderwerken Egyptens habe ich gelernt, was menſchliche Ge⸗ walt und menſchlicher Wille vermoͤgen, wenn ſie feſt und beharrlich ſind.

Allein die Natter, die nie ſtirbt, das Feuer, das nie erloͤſcht, welches Mittel habt Ihr gegen ſie im Lande der Weiſen gefunden?

Gegen ſie giebts auch Mittel, Hochwuͤr⸗ den. Ich bringe einen Schatz in die Heimath mit, der alle Wallfahrten und jede Poͤnitenz ent⸗

behrlich macht. Wuͤßtet Ihr nur, welch koͤſtli⸗

ches Naß dieſer köſtliche Jaspis enthaͤlt; waͤre ein Tropfen davon nur der Eure, dann koͤnntet Ihr Euren ſuͤndigen Leib ſchonen, und duͤrftet nie fur Eure Seele bange ſeyn. Mit dieſen Wor⸗ ten zog Graf Heinrich einen klargeſchliffenen Jas⸗