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Welt und ihre eiteln Haͤndel habe ich aufgegeben, wie Ihr ſeht. Ein verwildertes Weltkind, wie Ihr es ſeyd, iſt nur ein Verſucher, mir vom boͤ⸗ ſen Feinde geſchickt, um mir den Weg zur Hei⸗ ligkeit zu verengen.“
„Ich kehre von einer heiligen Wallfahrt zu⸗ ruͤck, Hochwuͤrden!“ entgegnete der Graf,„und den ſoll alles Unheil treffen, der mich in Zu⸗ kunft nicht einen frommen Herrn nennt. Kein Pilger geht ja Lockum⸗Kloſter voruͤber, der Euch nicht beſucht; ſollte denn ich, Euer alter Freund, Eurer Thuͤre voruͤbergehen, ohne Euch zu be⸗ gruͤßen! Es iſt eine gute Weile, ſeit wir uns nicht geſehen, und nichts iſt veraͤnderlicher, als der Menſch; ſo aber haͤtte ich nicht erwartet, Euch zu treffen.— Wurde der Thron, den Ihr Euch erkaͤmpfen wolltet, ſobald zum Sarg? wurde das Scepter, zu dem Ihr geboren waret, eine elende Poͤnitenz⸗Geißel, und muß der Koͤ⸗ nigsſohn, der kuͤhne Biſchof Waldemar, ſo enden?“
„So endet alle Hoheit und Eitelkeit der Welt. Redet mir nur nicht vom Scepter und Thron!— die fluchwuͤrdigen Traͤume ſind vor⸗ uͤber!“


