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Von hinnen, ſage ich! oder biege Dich in den Staub und knie nieder. Siehſt Du denn nicht, daß ich ein heiliger Mann bin?— Siehſt Du denn nicht, wie ſie meine Fuͤße kuͤſſen, wenn ich da draußen auf dem ſpitzen Steine ſitze und mich geißele; wie ſich die andaͤchtigen Pilger vor mir neigen, wenn die Glorie um meinem Kopf im Sonnenſcheine leuchtet. Ach! nein, nein! das iſt ja Blendwerk,— das koͤmmt von Dir, alter Hochmuths⸗Teufel! ſo lange ein Tropfen Blut in meinem ſuͤndigen Koͤrper noch uͤbrig bleibt, ge⸗ lingt es mir nicht, Dich ganz herauszupeitſchen. Nun iſt es wieder Mitternacht. Nun gilts, den Schwarzen außer der Thuͤre zu halten„— er iſt doch der Schlimmſte!“
Jetzt fing er eifrig zu beten an, doch hin und wieder entſchluͤpften ſeinem Munde fuͤrchterliche Fluͤche, und er zuͤchtigte ſich ſelbſt deswegen hart mit der Geiſel. Da wurde die Thuͤre halb ge⸗ oͤffnet, ein Paar wilde, ſchielende Augen ſtarrten ihn an, und unter einer aſchgrauen Pilgerkaputze kam ein ſchwarzgekraͤuſelter Bart und ein braunes, verwegenes Geſicht zum Vorſchein.


