Teil eines Werkes 
4. Theil (1827)
Entstehung
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war furchtbar abgezehrt, mit einzelnen großen, faſt koͤniglichen Zuͤgen, doch waren die mehrſten von dieſen unter einem graugeſprenkelt halb roͤth⸗ lichen Barte verborgen, der ſich ungekaͤmmt um die ſchmutzigen gelben Wangen verwilderte. Ein großer, zerriſſener Ciſtercienſer⸗Mantel, deſſen weiße Farbe nicht mehr zu erkennen war, bedeckte den untern Theil ſeines rieſengroßen, ausgemer⸗ gelten Koͤrpers. Von oben war er bis zum Guͤrtel nackt. Sein Nuͤcken und die ſpitzen Schultern waren mit blutigen Streifen bedeckt, und eine knotige Poͤnitenz⸗Geiſel in ſeiner Hand verrieth den Anlaß dazu. Dieſer reuige Selbſt⸗ peiniger, der durch ſeine ſtrengen Bußuͤbungen in dieſem Kloſter bereits in den Geruch großer Heiligkeit gekommen war, rang nun mit dem⸗ ſelben Eifer, womit er fruͤher nach weltlicher Gewalt und Ruhme geſtrebt, nach dieſer Ehre. Er ſchien in der Einſamkeit der Nacht von ſchweren Anfechtungen geplagt zu ſeyn; ſo ſtarrte er wild vor ſich hin, waͤhrend er ein Kreuz ſchlug.Weiche von hinnen, Verſucher! mur⸗ melte er;biſt Du nun wieder da mit der ver⸗ fluchten Krone, mit den Dolchen, mit dem Gifte!