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kehren, daß Du Daͤnemarks und Waldemars Koͤnigin biſt.“
Mit dieſen Worten reichte der Köͤnig, eine bittere Mißmuthsthraͤne in dem ſchoͤnen Auge der Koͤnigin wegkuͤſſend, ihr ſchnell die Hand, fuͤhrte ſie hinunter, hob ſie auf ihren leichten Zelter und warf ſich ſelbſt auf ſeinen weißen Hengſt. Dann zog der praͤchtige Zug, denn viele Ritter und Frauen begleiteten fie, durch die Straßen von Ribe, wo ein großes Menſchengewimmel, von der Neugierde herbeigezogen, ihnen gaffend nach⸗ ſchauete.
„Was muß eine ſolche Reiſe nicht dem ar⸗ men Lande koſten?“ ſagte ein dicker ſchwerfaͤlli⸗ ger Buͤrger, in einem kurzen ledernen Wamſe und einem großen Schurzfelle, indem er verdrieß⸗ lich die ſchmutzige Muͤtze uͤber die Ohren zog. Es war der Altmeiſter der zahlreichen Grob⸗ ſchmiede in Ribe.„Das iſt nun auch der Ein⸗ fall der Koͤnigin,“ fuhr er fort;„was verſte⸗ hen wir Schweine uns auch auf eine ſolche Perle! die wiſſen die Deutſchen beſſer zu wuͤr⸗ digen. Nun werden wir bald erfahren, wie ſie ein Wunder und ein Geſchrei uͤber ihre große


