Teil eines Werkes 
4. Theil (1827)
Entstehung
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ich fuͤhle mich doch manchmal, wenn Du fern biſt, ganz fremd und verlaſſen unter dieſen fremden Menſchen, die mich um Deine Liebe und Dein Zutrauen beneiden, und jedes Wort und jede Miene misdeuten. Die einzige weibliche Seele, die mich hier verſtand und mir Wohl⸗ wollen bezeigte, war die wackere Rigmor; doch jetzt hat ſie mich auch verlaſſen, und ich ſehne mich doppelt nach meiner lieben, freundlichen

Audocia. Sie war die Vertraute Deiner erſten Ju⸗

gend, aͤußerte der Koͤnig theilnehmend,und doch ſchmerzt es mich tief, daß Du außer mei⸗ nen Landen die Liebe und Hochſchaͤtzung ſuchen mußt, die man Dich hier vermiſſen laͤßt. Doch darf dies unſer Gluͤck nicht ſtöͤren, theure Been⸗ gierd. Das Volk iſt ein eigenſinniges, launen⸗ haftes Kind, das keinen Sinn fuͤr wahre Groͤße hat, die ſich nicht in Milde und herablaſſender Freundlichkeit ausſpricht; allein es iſt gutmuͤthig, veraͤnderlich und leicht zu gewinnen. Schenke ihm nur ein Laͤcheln, einen freundlichen Abſchieds⸗ gruß, und Du wirſt ſehen, daß meine braven Daͤnen nicht vergeſſen werden, wenn wir zuruͤck⸗