Teil eines Werkes 
4. Theil (1827)
Entstehung
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auf irgend eine Weiſe verſöhnet werden Daran iſt nicht zu denken. Alles was ich

thun kann, iſt, ihnen ſo lange wie möoͤglich den

Frieden zu ſichern, und Graf Albert, ſo lange

irgend ein wahrſcheinlicher Grund ſich darbietet,

in Eſtland bleiben zu laſſen. Der wackere Albert iſt mir mit Leib und Seele ergeben; allein ich kenne ihn; er iſt wie Eiſen und Stahl, wenn es ſeinem Rechte als Vater und ſeinen haͤuslichen Verhaͤltniſſen gilt; darein geſtattet er weder dem Kaiſer noch dem Koͤnig, ſich zu mi⸗ ſchen. Doch komm jetzt, meine Beengierd! laß uns das aus dem Sinne ſchlagen. Du wirſt nun bald Deine liebe Audocia wieder⸗ ſehen.

Dank! mein Waldemar! entgegnete Been⸗ gierd, ſeine Hand mit Waͤrme druͤckend:Du weißt nicht, wie mich dieſe Reiſe erfreuet! Zwar fuͤhle ich mich ſtark genug, den albernen Haß des niedriggeſinnten Haufens zu verachten; die Liebe des groͤßten Mannes floͤßt mir Muth ein, der Verkennung einer ganzen Welt zu trotzen; allein es ſchmerzt doch, ſich gehaßt zu ſehen, und

den, mein theurer Koͤnig! und kann Graf Albert