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„Ach!“ ſeufzte Marthe,„in dem, was ein Sterbender ſagt, iſt gewoͤhnlich mehr Sinn, als die Kinder dieſer Welt gern verſtehen wol⸗ len. Doch hört! es laͤutet zur Vesper! Soll ich denn heute Abend allein gehen? Wie Ihr wollt, meine Herzens⸗Rigmor! Es wird ſonſt heute Abend recht ſchoͤn und erbaulich werden. Der Koͤnig und die Koͤnigin und alle junge Ritter werden gegenwaͤrtig ſeyn. Ach Gott! die armen Jungen haben wohl lange nicht, we⸗ gen des Krieges und Getuͤmmels, ein friedli⸗ ches Wort Gottes gehoͤrt; und viele find uͤbel genug mitgenommen worden.— Da iſt ja der junge Herr Carl von Riſe,— ach Gott!— es uͤberkam die Alte ein ſchlimmer Huſten.
„Nun! was iſt mit dem?“ fragte Rigmor ungeduldig und aͤngſtlich.
„Eil ihm haben ja die Heiden Naſe und Ohren abgehauen,“ ſeufzte Marthe,„daher geht er jetzt immer mit geſchloſſenem Helm!“ „Gott im Himmel!“ rief Rigmor und er⸗ blaßte.
„Ach ja! ſo geht es im Kriege!“ verſetzte Marthe.„Seine Mutter und ſeine arme Schwe⸗


