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nate, und bei ſeinem feierlichen Hervortreten wi⸗ chen Alle ehrerbietig zur Seite. Mit den Au⸗ gen feſt auf das Kreuzpanier geheftet, bog er das Knie und legte das Buch auf die Stufen des Thrones.— Dann erhob er ſich langſam: „Die Zeit iſt gekommen, deren ich geharrt,“ ſprach er,„der Herr zertrat die Feinde, und gab denen, die ihn fuͤrchten, ſein Panier!— bei ihm iſt die Quelle des Lichts, und in ſei⸗ nem Lichte ſollen wir Licht erblicken. Heil Euch, Koͤnig Waldemar, Waldemarſohn! Die groͤßte Stunde Eures Ruhmes iſt gekommen.— Es iſt nun Allen kund geworden, daß die Hand des Herrn uͤber Euch und dem Vaterlande wacht. In ſolcher Stunde habe ich verſprochen, Euch dieß ſchoͤne Werk zu bringen. Es iſt der Nach⸗ laß des alten Vater Saxo an Euch und das daͤ⸗ niſche Volk, ein wahrhaftes Zeugniß des Lebens und der Thaten Eurer Vorfahren und Eures Volkes; dort koͤnnt Ihr wie in einem Spiegel leſen, wozu die Kinder Daͤnemarks erkohren ſind, und was aus allen jenen Großen und Gewalti⸗ gen geworden iſt, welche die Ehre des Herrn uͤber dem eignen Ruhme und die Rettung der


