Teil eines Werkes 
3. Theil (1827)
Entstehung
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Zuͤgen beſchrieb, daß jedermann, der den ehr⸗ wuͤrdigen Greis hoͤrte und vernahm, das Knie beugen und im demuͤthigen Glauben den Unbe⸗ greiflichen, dem nichts in der Welt unmoͤglich iſt, anbeten mußte.

Selbſt der Koͤnig ſchien tief bewegt; allein die Koͤnigin betrachtete ihn und den Erzbiſchof mit forſchendem Blicke, erſtaunt, wie es ſchien,

daß ſie Beide jenes ſonderbare Ereigniß fuͤr ein wirkliches Wunder gelten ließen.

Als die geiſtliche Feier beendet war, empfing der König in der großen Ritterhalle des Schloſ⸗ ſes den Gluͤckwunſch ſeiner Vaſallen und Man⸗ nen. Er ſaß mit Scepter und Krone neben der

Koͤnigin auf dem praͤchtigen elfenbeinernen Thro⸗

ne, und uͤber dem Throne wehete die heilige Kreuzesfahne. Sobald der Reichsrath und die angeſehenſten Lehnsmaͤnner geſprochen hatten, trat der Biſchof Peder mit dem Biſchofsſtabe in der Rechten, und ein großes pergamentenes Buch in der Linken, hervor. Ein ſonderbares Feuer glaͤnzte aus den begeiſterten Blicken, allein ſein Antlitz war blaß, wie das eines Ster⸗ benden; er erſchien im vollen biſchöflichen Or⸗