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„Nein! ſeht mir mal den Jungen!“ ſagte der Koͤnig lachend:„So was habe ich noch nicht geſehen; er iſt ja wirklich boͤs! Pfui, das iſt doch haͤßlich! Waͤr' ich nicht in dieſem Augen⸗ blicke ſo froh und gluͤcklich, theures Weib!“ fuhr er ernſt fort,„und ſaͤhe Dir der Junge nicht ſo geſegnet aͤhnlich, ich glaube fuͤrwahr, daß ich ihn ſtrenge zuͤchtigte, wie klein er auch iſt. Goͤnnſt Du dem Bruder nicht meinen Segen? Knabe! oder kannſt Du nicht warten, bis die Reihe an Dich kommt? Nun ſo komm denn, Dich wih ich auch liebkoſen! Nein! ſeht mir einmal, er will nicht!“
„Pfui, Abel!“ ſprach die Koͤnigin und nahm den Knaben. Nun laͤchelte das Kind heiter im Arme der Mutter. Waldemar kuͤßte den kleinen Eigenſinn, und fuͤhlte ſich uͤber die Maßen gluͤcklich.
Die Ruͤckkehr des Koͤnigs wurde uͤber das ganze Land gefeiert; vor allem auf Ribehuus. Erzbi⸗ ſchof Andreas hatte eine Dankfeier im Dome veranſtaltet, bei welchem Anlaß er das himmli⸗ ſche Wunder mit glaͤnzenden Farben und mit ſolcher Wahrheit und Weihe in Worten und


