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benden Maͤdchen fort,„und ſey nicht bang!— Der Koͤnig ſieht heute ſo heiter und freundlich aus! auch ich,“ fuͤgte ſie hinzu, die ſanften Blicke an den Koͤnig heftend,„obgleich ich nicht dem Feſte beigewohnt, habe mich doch in der Stille des Segens erfteut, der uns heute ge⸗ worden iſt. Unſer kleiner Waldemar iſt doch fromm und ſtill in der Kirche geweſen, wie ich hoͤre! Seht, wie ſanft er nun ſchlaͤft und von den lieben Engeln Gottes traͤumt.“
Die Blicke der Aeltern ruheten mit innigem Wohlbehagen auf dem Kinde, waͤhrend Kir⸗ ſtine, erroͤthend verlegen, an ihrem Mieder zupfte.
„Ich habe lange nicht ſo ruhig und haus⸗ vaͤterlich hier in der Heimath ſitzen koͤnnen,“ unterbrach Waldemar ſein und der Koͤnigin Stillſchweigen.„Du ſiehſt heute recht geſund und froh, liebe Dagmor! und ich hoffe, Du wirſt bald das Volk durch Deinen fanften An⸗ blick erfreuen koͤnnen.— Allein wo blieb der Geſang?— heute will ich nichts anders als Freude und Geſang hoͤren.“


