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Sie erwiederte den Gruß des Koͤnigs mit leb⸗ hafter Stimme und erhob ſich ohne Muͤhe, um ihn zu empfangen.
Kirſtine hatte bald die Thraͤnen aus dem Auge gedruͤckt, und wollte ſich in das Neben⸗ zimmer zuruͤckziehen; allein der Koͤnig, der auf⸗ geregt und heiter von dem Feſte kam und die Königin wohler, als er erwartet hatte, fand, klopfte der verſchaͤmten Jungfrau leiſe auf die Wange:„Bleibe nur, kleine Kirſtine!“ ſagte er,„und hilf mir die Koͤnigin erheitern! ich ſehe, Du verſtehſt Dich beſſer darauf, als ich ſelbſt.— Wie ich hoͤre, ſingſt Du auch huͤb⸗ ſche Lieder? Habt Ihr Euch ſo wohl, theure Dagmor!“ wandte er ſich zur Koͤnigin,„daß Ihr ſolche Zerſtreuung ertragen könnt, moͤchte ich wohl eins der Lieder hoͤren, mit welchen, ſo wie Ihr geſagt habt, die kleine Kirſtine Euch waͤhrend meiner Abweſenheit ermuthigt und ge⸗ troͤſtet hat.“
„Wie Ihr wollt, mein liebſter Herr!“ ſagte Dagmor, und reichte Waldemarn die Hand, waͤh⸗ rend ſie Platz an ſeiner Seite nahm.„Singe, mein Kind,“ fuhr ſie ermuthigend zu dem be⸗


