Teil eines Werkes 
3. Theil (1827)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

10

Genug davon, gute Schweſter! vergiß nur nicht, was ich Dir geſagt.

Ach! Nein! Es muß ſogleich geſchehen! Sieh! dort ſteht jahläter Otto bei dem eRänin Ich eile ſogleich

Um Gottes willen! echweſtert Es ſchickt ſich nicht, wandte Carl ein, und wollte ſie zuruͤckhalten; ſie war aber ſchon weit weg, und kurz hernach ſah er ſie mit dem Grafen in einer unbemerkten, doch von Otto's Seite, wie es ſchien, ſehr warmen Unterredung.

Es geht nimmer gut! ſagte Carl unraßſs fuͤr ſich.Warum hatte ich auch nicht Muth, mich unter die Großen zu wagen! Sie iſt mehr hofgewohnt, als ich; doch Otto hatte Recht, ſie muß vorſichtig ſeyn. In dem⸗ ſelben Augenblicke ſiel ſein Blick durch die offene Thuͤre der Halle in den Vorſaal hinaus; er ſtutzte, und die Schweſter und den Ritter außer Acht laſſend, eilte er hurtig dem Blicke nach und verſchwand durch die Mengen im Vorſaale.

Ritter Otto ſtand indeſſen auf dem offenen Saͤulengange naͤchſt dem Saale, freudetrunken uͤber den Wink, den ihm die erſchrockene und