Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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Das weiß ich nicht, fuhr Kunz fort; allein das iſt mir hekannt, daß, wenn Graf Heinrich Ja ſagt, ſpricht Graf Gunzelin nimmer Nein dazu, und hat Graf Heinrich Nein geſagt, wuͤrde es nur wenig helfen, ob Graf Gunzelin bis zu dem juͤngſten Tage Ja ſagte. Uebrigens geht es weder Dich noch mich an, wer am mei⸗ ſten zu ſagen habe, oder wem wir gehorchen, wenn uns befohlen wird, Dich krumm zu ſchlie⸗ ßen, oder Dich in das Hundeloch zu werfen. Biſt Du hergekommen um uns auf die Zaͤhne zu fuͤhlen, oder bei dem Weinkrug uns zum Schwatzen zu bringen, ſo wirſt Du bald erfahren, wer hier Herr iſt. Doch was iſt das fuͤr ein Geſell, der die Anhohe herunter gegen die Schloß⸗ bruͤcke hinreitet? Irre ich nicht, iſt es einer von unſern Grenzreitern; ja ganz recht, es iſt mein

eigener, leiblicher Bruder; nun werden wir ſehn,

es iſt wieder nicht richtig.

Otto erhob ſich mit den Kriegsknechten ſchnell, und erkannte in dem Reuter, der dem Schloſſe

nahete, jenen ſchwerbewaffneten Krieger, der un⸗

terwegs das Pferd mit ihm hatte tauſchen wol⸗