Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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ten. Er ſah ihn beim Burggitter abſitzen und den Gaul in den Stall fuͤhren.

Auf die Schanze, Gefaͤhrten! rief jetzt Kunz, indem er ſeinen Bogen ergriff;die Herr⸗ ſchaften kommen; ſeht Ihr die rothen Feder⸗ buͤſche uͤber die Anhöhe hinaus. Fort von hier, junger Waghals! rief er dem Grafen Otto zu,ſchnell zu den andern Knappen zu⸗ ruͤck, und laß nicht den gnaͤdigen Herrn Dich hier erblicken; auf Dein ehrliches Geſicht will ich Dir trauen, daß Du kein Spaͤher biſt, und bis weiter aufſchieben, Dich baumeln zu laſſen.

Die Kriegsknechte liefen an die verlaſſenen Poſten, und Graf Otto folgte gar kluͤglich dem Rath des alten Kunz, und eilte nach dem Burggitter zuruͤck. Dort ſtand der lange Graͤnz⸗ reiter, mit dem Eberkopf an der Streithaube, und lehnte bequem an einem Pfoſten. Otto ſuchte ſeinem Blicke zu entgehen; allein der Rei⸗ ter nahete ihm vertraulich, wie einem alten Be⸗ kannten.Dank fuͤr letzthin, Kamerad, mur⸗ melte er, und klopfte dem jungen Grafen derb auf die Schulter;Du kannſt wie ein ganzer Kerl reiten, habe ich geſehen, und Deinen klei⸗