Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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Euch mir nichts Dir nichts auf Waſſer und Brod in das Hundeloch, wenn die fremden Her⸗ ren ihn im Kopfe unwierſch machen, und der Graͤfin zaͤrtliche Blicke zuwerfen, deswegen waͤre es doch Unrecht zu ſagen, daß es nicht hier im Schloſſe luſtig genug hergehe. So lange die Prinzeſſin von Flandern ſich hier aufgehalten, bin ich keinen Tag nuͤchtern geweſen, das kann ich beſchwören; und ſelbſt am Hofe des Kaiſers kann es nicht ſtattlicher hergehen.

Nachdem was die Prieſter ſagen, iſt die Prinzeſſin Beengierd eben nicht freigebig, mur⸗ melte einer der Krieger.

Um ſo freigebiger iſt ſie mit ihrom Laͤ⸗ cheln, entgegnete der alte Kunz;und die Herren und ſtattlichen Ritter, die ſich hier um ſie und unſere ſchoͤne Gebieterin verſammeln, ſtreuen in einer Woche mehr Gold und Silber unter uns aus, ls wir ſr früͤhor in ganzen Jahren geſehen.

Der vierte Kriegsknecht, der bisher kein Wort geſprochen, ſondern mit haͤngendem Kopfe und an⸗ daͤchtiger Miene ſich ſtill an den Weinkrug gehal⸗ ten, ſeufzte laut:Ach, ja! begann er,

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