Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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ſtungswerke der Burg zu unternehmen. Er glaubte ſchon nait ſeinem ſcharfen Blick zu be⸗

merken, daß die oſtliche Seite des Schloſſes der

ſchwaͤchſte Theil deſſelben ſey; jedoch wurde ihm keine Zeit, dergleichen kriegeriſche Betrachtungen anzuſtellen, denn ploͤtzlich traten vier ſtarkbewaff⸗ nete Kriegsknechte ihm entgegen, und fragten in einem rauhen und barſchen Tone, wer er ſey, und warum er ſo aufmerkſam die Schanzen be⸗ trachtete. Seine Antwort und Verlegenheit, ſo auch die fremde Ausſprache kamen den Kriegs⸗ knechten verdaͤchtig vor, die ihm geradezu zu verſtehen gaben, daß ſie ihn fuͤr einen daͤniſchen Spaͤher hielten, dem ſie den Vertheidigungszu⸗ ſtand des Schloſſes nicht mir nichts, Dir nichts auszuſpaͤhen, geſtatten duͤrften.

Niemand hat mir geſagt, daß es hier her⸗ umzugehen nicht erlaubt ſey! entgegnete Otto betroffen;ich ſchaͤme mich nicht, mich einen Daͤnen zu nennen, und haltet Ihr mich verdaͤch⸗ tig, kann ich Euch nicht verwehren, mir Geſell⸗ ſchaft zu leiſten, bis ich mich vor den Vaſallen meines Koͤnigs rechtfertigen kann. ¹

Die Daͤnenknaben tragen nun die Naſe