Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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Danneberg, und der Biſchof Conrad von Hil⸗ desheim, welche faſt alle Waldemars offenbare oder geheime Feinde waren; dabei wurde auch eine portugieſiſche Prinzeſſin, die, wie einige be⸗ haupteten, doch nur eine Graͤfin aus Flandern ſey, genannt; allein daß der daͤniſche Koͤnig we⸗ der gekommen, noch erwartet wurde, war offen⸗ bar. Als Otto das, was er wuͤnſchte, erfahren hatte, ließ er ſich nicht weiter mit irgend Jeman⸗ dem ein, ſondern betrachtete das praͤchtige Schloß mit den vier hohen Thuͤrmen, von welchen der nordlichſte durch ſein duͤſteres Ausſehen und die kleinen, hochangebrachten Luftloͤcher mit eiſernen Stangen in den dicken Mauern beſonders ſeine Aufmerkſamkeit auf ſich zog.Das iſt ohne Zweifel der Gefaͤngniß⸗Thurm der Grafen, be⸗ merkte er, und ein kalter Schauder durchzuckte ſein kuͤhnes Herz;wer einmal da feſt ſitzt, wird ſchwerlich ſo bald Sonne und Mond wie⸗ der ſehen. Doch bald verbannte jugendlicher Leichtſinn und Heiterkeit die unangenehme Vor⸗ ſtellungz und als die Zeit ihm beim Burggitter lang wurde, machte er ſich kein Bedenken, eine kleine Luſtwandlung um die Mauern und Fe⸗