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durch eine Zugbruͤcke mit der Stadt verbunden
war; es war ſtark befeſtiget, allein die Bruͤcke war friedlich herunter gelaſſen; und als Otto der
Schildwache erklaͤrte, daß er der Schildknappe
eines fremden Ritters ſey, der des Herrn im Schloſſe harren ſollte, wurde es ihm geſtattet, uͤber die Schloßbruͤcke zu reiten, und ſein Pferd in den Stall der Herrſchaft zu ſtellen, wobei ihm geſagt wurde, daß die Grafen mit allen fremden Herrſchaften auf der Jagd waͤren, indeß er ſich zu den andern Burſchen, die am Burg⸗ gitter auf ihre Herrſchaften warteten, geſellen koͤnnte. Er huͤtete ſich wohl, ſich in ein weitlaͤuftiges Geſpraͤch, das ihn leicht haͤtte verrathen koͤnnen, mit den fremden Burſchen einzulaſſen, ſondern begnuͤgte ſich damit, in aller Kuͤrze zu erfahren, was das fuͤr fremde Herrſchaften waͤren, die ſich auf dem Schloſſe aufhielten. Es wurde ihm dann unter andern der junge Graf Adolph von Holſtein, genannt, deſſen Vater vor Kurzem aus der daͤniſchen Gefangenſchaft losgekauft worden;
ſo auch der wendiſche Fuͤrſt Henrik Borvin
und ſeine drei Bruͤder, der Graf Henrik von


