Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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Schenkwirths von dem Hundeloche des ſchwarzen Grafen Heinrich, ſo auch der des Reiters von demſelben, welches alles ihm freilich einen un⸗ guͤnſtigen Empfang verſprach; dennoch konnte er

ſeinen Entſchluß, den Koͤnig ſogleich bei deſſen

Ankunft nach Schwerin durch eine freudige Bot⸗ ſchaft zu uͤberraſchen, nicht aufgeben, und er hoffte, ohne ſeinen Namen und Auftrag zu ver⸗ rathen, ſich Einlaß in das Schloß verſchaffen, und vielleicht ſogar erforſchen zu koͤnnen, ob ſein koͤniglicher Oheim keine Verraͤtherei daſelbſt zu befuͤrchten haͤtte. Sollte auch das Schlimmſte eintreten, und er als eine verdaͤchtige Perſon feſt⸗ geſetzt werden, hoffte er jedoch, daß Abſalon Balg

den Koͤnig treffen, und daß der Arm Walde⸗

mars des Sicgers ſtark genug ſeyn wuͤrde, ihn aus jeder Verlegenheit zu erretten.

Ohne weitere Abentheuer erreichte der Juͤng⸗ ling Schwerin, und brauchte nicht nach dem Schloſſe zu fragen, denn es ragte ſo hoch und gewaltig uͤber die niedrigen Buͤrgerhaͤuſer empor, daß er gleich ſehen konnte, daß es die Wohnung der ſtolzen Grafen ſeyn muͤſſe. Das Schloß ſtand ganz allein auf einer kleinen Inſel, die