Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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biſt wohl ſo hoͤflich in der Guͤte Dein Pferd mit mir zu tauſchen; wenn nicht, mußt Du Dich drein ergeben, daß ich das Recht des Staͤr⸗ kern uͤbe, und hier das Beiſpiel des mannhafti⸗ gen Daͤnenkoͤnigs befolge. Bei dieſen Worten machte er ganz ruhig Miene, ſein langes Schlacht⸗ ſchwert ziehen zu wollen. Doch Otto, der zu ſeiner Linken ritt, hatte in einem Augenblick ſein kurzes Schwert in der Hand, und zerſchnitt ge⸗ ſchickt den Lederriemen, an dem das große Schlachtſchwert des Reiters hing, wodurch er fuͤr den Augenblick den langſamen Feind entwaffnet hatte; darauf gab er dem leichten Pferde die Spornen, dankte ſehr hoͤflich fuͤr die gute Wei⸗ ſung, und zeigte nun dem erſtaunten Reiter, daß er reiten konnte, ohne vom Pferde zu fallen. Ein ſchwirrender Pfeil von dem ſtaͤhlernen Bogen des Reiters flog vor ſeinem Ohre, doch ohne ein Haar ſeiner gelben Locken zu verletzen, dicht vorbei; und warm von dem kaum uͤberſtan⸗ denen Aerger und dem ſtarken Getraͤnk eilte Otto ſo ſchnell vorwaͤrts, daß er ſehr bald den unver⸗ ſchaͤmten Wegweiſer nicht mehr erblicken konnte. Jett erinnerte er ſich der Aeußerungen des