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Otto wurde mitten in ſeiner Heftigkeit ſo er⸗ ſtaunt bei dem Gleichmuth des Kaͤmpen, daß er das Schwert wieder in die Scheide ſtieß, und die Feldflaſche mir nichts Dir nichts ergriff. Allein um dem gigantiſchen Begleiter zu zeigen, daß er kein vermummtes Weibsbild ſey, leerte er die Flaſche bis auf den Boden, und gab ſie ganz leer zuruͤck.
„Nun, trinken kannſt Du wie ein braver Burſche, das muß ich Dir laſſen!“ ſagte der Reiter trocken, und ſteckte die Flaſche in die Satteltaſche;„laß nun auch ſehen, ob Du rei⸗ ten kannſt, ohne vom Pferde zu fallen!“ mit dieſen Worten ſetzte er den ſchwerbeladenen Gaul in einen ſchweren Galopp, wobei er um die Wette mit dem Pferde ſtoͤhnte, waͤhrend Otto auf ſei⸗ nem leichten Pferde ohne die kleinſte Anſtrengung ihm vorbeitrabte.
„Dein Gaul iſt beſſer als der meinige,“ ſagte der Reiter, als ſie wieder neben einander ritten;„wenn Du rechts einſchlaͤgſt, jenſeits der erſten Bruͤcke, geht der Weg gerade aus bis Schwerin, und Du kannſt ihn nicht verfehlen. Ich habe aber groͤßere Eile als Du, und Du


