Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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Der kleine, dicke, ſtumpfnaſigte Schentwieh, der mit einer zottigen Muͤtze uͤber dem ſtruppig⸗ ten Haare in der offenen Halbthuͤr gaffend ſtand, ſah ihn mit einem ſcharfen, heimtuͤckiſchen Laͤ⸗ cheln an.Möchtet Ihr dem landesherrli⸗ chen Grenzenwaͤchter, der ſo eben aus der Scheune ritt, nachfolgen, gab er zur Antwort, ſo kommt Ihr vielleicht fruͤher, als Euch lieb iſt, nach Schwerin. Denn wenn Eure Sprache mit dem blauen Maͤdchenauge nicht truͤgt, ſo wohnt Eure Mutter jenſeits der Elbe.

und deshalb ſollte ich in Schwerin nicht willkommen ſeyn, meint Ihr? fragte Otto ſchnell, und bog ſchon das Knie, um das Pferd zu ſpornen.

Wenn das Geruͤcht wahr iſt, daß das daͤ⸗ niſche Heer ſchlimm in Pommern gehauſt, und heute oder morgen Schwerin heimſuchen wird, ſo braucht Ihr nicht Eure gute Maͤhre zu Schanden zu reiten, junger Herr, um den Weg zum Hundeloche des ſchwarzen Grafen Heinrich zu finden. Wollt Ihr mir dagegen eine Hand voll Eurer feinen Goldſtuͤcke ſchenken, ſchaffe ich Euch ſicher uͤber die Grenze zuruack.