Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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Wo der Koͤnig von Daͤnemark Lehnsherr iſt, entgegnete Otto ſtolz,braucht kein Daͤne ſich Sicherheit zu kaufen; in jedem Falle bezahle ich ſie lieber mit Eiſen, als mit Gold. Lebt wohl! Dabei ſpornte er den Hengſt an, und ſprengte fort, um den fremden Reuter, der den⸗ ſelben Weg wie er vorhatte, einzuholen.

Der Wirth lachte hoͤhniſch;reite nur zu, alberner Gelbſchnabel, murmelte er;Du wirſt immer fruͤh genug ankommen; haͤtten wir traun Deinen Koͤnig und ſeinen vermeſſenen Neffen hier allein, ſo ſolltet Ihr Euch nicht lange mit Eurer Lehnshoheit bruͤſten.

Nach einem ſtarken Galopp von einigen hun⸗ dert Schritten holte Otto den fremden Reiter mit der Frage ein, ob er ihm nach Schwe⸗ rin folgen koͤnnte?

Das kannſt Du gern, junger Fant! entgegnete der Reiter mit tiefer und rauher Stimme,inſofern es Dir zu ſehen geluͤſtet, wie Graf Heinrich dem daͤniſchen Geſellen das Weiße im Auge heraus zukehrt. Willſt Du ſonſt fuͤr einen echten Deutſchen gelten, mußt Du das