Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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Bei Sanct Knud und allen Heiligen, den ſolſt Du nicht vermiſſen, rief Waldemar. Aber um Gott! wie war es moͤglich? Du biſt der Mann nicht, der ſich aus der Hinterthuͤre ſchleicht und den Feind in dem Burgſaale den Willkommen trinken laͤßt.

Es iſt das erſtemal, daß Ihr mich ſo ſehet, Herr Koͤnig! ſprach der Ritter gebeugt, und ſchlug das ſtolze Auge beſchaͤmt zu Boden.Vor Euren Augen, und denen dieſer tapfern Ritter, ſtehe ich zum erſtenmale als ein fluͤchtiger, geſchla⸗ gener Mann, aber ich tröſte mich, in den Augen der ganzen Welt meine Unſchuld beweiſen, und meine ritterliche Ehre vertheidigen zu koͤnnen. Spricht Luͤge und Hinterliſt aus meinem Munde, und iſt Graf Henrik kein Neidhart und Ver⸗ raͤther, dann moͤge der Henker meinen Schild mit dem ſpitzen Ende in die Hoͤhe an den Gal⸗ gen knuͤpfen, und die elendeſte Maͤhre ihn ruͤck⸗ lings an den Schweif gebunden durch den Koth ziehn. Haͤtte der Graf Henrik als ehrlicher Feind mich angefallen und keine Hinterliſt gebraucht,

da waͤre Graaboe nicht niedergebrannt und ich