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Iſt wie der Spiegel das Meer auch glatt, Nicht ſchlafe Du nahe den Wellen! Liegt ſteif die Natter und kalt und matt, Ihr Stich macht doch toͤdtlich ſchwellen.
Vor Naͤnken Dich huͤt' und falſchem Bund, D'rob darfſt keine Vorſicht Du ſcheuen; Es ſtirbt: wenn's bricht vor der ſtaͤrkſten Hand, Der Stern im Auge des Leuen!
Als der Alte das Lied geſungen hatte, ſchwankte er ermüͤdet nach dem Stein zuruͤck, und ſank gekruͤmmt auf den vorigen Sitz nieder, waͤh⸗ rend er das baͤrtige Kinn gegen die Bruſt hinab beugte und zu ſchlummern ſchien.
„Er iſt kindiſch geworden, der arme Greis,
und hat ſein Lied wohl auch bald ausgeſungen!“ ſprach der Koͤnig in ſich, waͤhrend er die gekruͤmmte Geſtalt betrachtete, die nun wieder ganz zwerg⸗ artig und unbedeutend erſchien.„Der Kullen⸗ mann Thor Knudſohn! Hm! Der Name iſt mir nicht fremd. Der alte Esbern ſprach ja einſt ganz verbluͤmt von dem klugen Thor, dem Stern⸗ deuter auf Kullen! Und Helene— war es nicht der ſchwarze Kullenkoͤnig, mit dem ſie in dem
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