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„Ein wahnfinniger Greis!“ ſprach Walde⸗ mar leiſe, und ſchauderte faſt ihn anzuſehen. „Nun ſo ſinge nur dann Dein Lied, alter Traͤu⸗ mer, fuͤgte er laut hinzu, und reichte dem Al⸗ ten ein Goldſtuͤck hin, allein es ſiel unberuͤhrt aus ſeiner Hand und verlor ſich im Sande.
Der Koͤnig ſtuͤtzte ſich ſchweigend auf ſein Schwert, waͤhrend der zahnloſe Greis, mit klang⸗ loſer Stimme und unſicherer Zunge, mehr liſpelte
als ſang: ain
Geboren ward Walmar zum Sieg und Gluͤck; Kein Mann doch iſt gramlos geblieben. Gluͤck oft verkehrt ſich in's Mißgeſchick; Es ſteht in den Sternen geſchrieben.
Im Glanz hab“ ich Deinen Gluͤcksſtern geſehn!
Der Nord ſah nicht ſeines Gleichen!
Im Loͤwen ſah ich ihn herrlich ſtehn, Den Scorpion ſah ich ihm weichen.
Die Waage blinkt doch mit tuͤckiſcher Macht; Gefaͤhrlich die Jungfrau laͤchelt. Falſch zielt der Schuͤtz' auf naͤchtlicher Jagd, Wenn Schlaf den Loͤwen umfaͤchelt.


