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großen geſchnoͤrkelten Buchſtaben: Testamentum Dni Absalonis, zu leſen war.
Ein tiefer Seufzer drang aus der Bruſt des Greiſes, und nach der Art alter Leute ſprach er unbewußt und laut, was er dachte, aus. „Waͤre ich doch bald bei dir, frommer Herr und Vater!“— ſagte er.—„Es ſind zwei lange Winter geweſen, nun koͤmmt der Dritte— laͤn⸗ ger wird die Feder nicht reichen.— Dort haben wir uns zum Letztenmal geſehen!“ fuhr er fort, indem ſein Blick auf das Lotterbett im Winkel fiel.—„Ei nun! ſein großes Werk iſt vollendet— er ruht nun ſelig im Herrn. Bald wird auch ſein treuer Diener ſeinen Willen ausgefuͤhrt ha⸗ ben und Daͤnemarks Helden, die aͤlteſten, ſo wie die juͤngſten, ſollen ihr Denkmal nicht vermiſſen. Nur noch ein Paar freundliche Worte an unſern jungen Koͤnig und den guten Andreas.— Ja! wohl! ſo muß es ſeyn.““ Nun ſchwieg er wie⸗ der eine Weile, und ſchrieb fleißig.„Koͤnnte der alte Arnold Islaͤnder ſich jetzt im Grabe auf⸗
richten,“— begann er wieder, als er mit Wohl⸗
gefallen ſich ſelbſt einige zierliche lateiniſche Verſe laut vorgeleſen hatte,—„was wuͤrde er zu dem


