vor drei Jahren dieſem edlen Herrn in Sorse⸗ Kloſter die Augen zugedruͤckt, und ſeitdem nur ſelten die Zelle verlaſſen, wo er die letzten un⸗ vergeßlichen Worte aus Abſalons Munde gehört hatte.— Eigentlich war er bei dem Domkapitel in Roeskild zu Hauſe, hatte aber eine abſonder⸗ liche Liebe fuͤr's Sorse⸗Kloſter gefaßt, wo er ſich oft in fruͤherer Zeit aufgehalten, und wo er mit der Genehmigung ſeines neuen Herrn, des Bi⸗ ſchofs Peder Suneſohn, als Gaſt verblieb, waͤh⸗ rend er die letzte Hand an ſeine merkwuͤrdige Ge⸗ ſchichte von Daͤnemark legte.
Er ſchrieb fleißig an dieſem Buche, legte aber hin und wieder die Feder nieder und blaͤt⸗ terte in alten Schriften.— Oft ruhete ſein Blick auf einen pergamentnen Juſtinus, der dem theuren Abſalon angehoͤrte, und am Ende des Tiſches, mit dem letzten Blatte aufgeſchlagen, da⸗ lag, auf welchem geſchrieben ſtand: Liber sancta Mariae de Sora per manum domini Absalonis Archiepiscopi. An deſſen Seite lag außer meh⸗ reren von Abſalons Arbeiten ein neues zierliches Manuſcript, an deſſen ledernem Einbande mit
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