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die langen ſchwarzen Domherrn⸗Aermel etwas grell hervorragten. Der Mantel war ihm viel zu kurz, und ſchien nicht ihm zu gehoͤren; er war lang und hager, und ohbgleich ein friedſa⸗ mer Gelehrter, ſchienen doch die großen kuͤhnen Grundzuͤge ſeines fein gebaueten, von Alter und Forſchung gerunzelten Antlitzes, ſo wie auch ſeine in ſich verſunkene Rieſengeſtalt anzuzeigen, daß er von edlem Stamme und gewaltigem Krieger⸗ geſchlecht ſey.— Aus ſeinen dunkeln tiefliegen⸗ den Augen ſprach ein klarer tiefſinniger Geiſt, und ſo wie er dort ſaß, mit dem Kopf auf die Hand geſtuͤtzt, mit dem ſchwarzen ſammtnen Ton⸗ ſurkaͤppchen auf der hohen kahlen Platte, und dem weißen Bart auf dem Buche ruhend, waͤh⸗ rend rings um ihn alles ſtill war, und das Le⸗ bendige ſchlummerte, ſchien es, als ſaͤhe und hoͤrte er die großen Geiſter vergangener Zeiten, als ge⸗ hoͤrte er einem andern Volk und einer andern Zeit an, als die, in deren Mitte er ſo unermuͤd⸗ lich wachte und arbeitete.
Ddiieſer ehrwuͤrdige Greis war Saxo Gram⸗ maticus.— Als Handſchreiber und unzertrenn⸗ licher Freund des Erzbiſchofs Abſalon hatte er


