— 3²1— „Sey mir gegruͤßt mit dieſer frohen Kunde, — Spricht Luther— ſie entzuͤndet mein Gemuͤth!
Wo waͤr' ein Herz, das nicht, in dieſer Stunde Zu neuem Glauben heller aufgegluͤht, Sich hoffend zugewendet deinem Munde?— Ich füh's, daß mir das alte Glüͤck noch blͤht, Koͤnmt' auch der Herr die Seinen fallen laſſen,
nnn die er aft geſhieme nun fner huen?
„Wohlan!— ſpricht Amsdorf— trau dem eignen Worte,
vergiß den Gram, und folge ſtracks dem Freund Durch jene leichtvetſteckte Eiſenpforte, Die Unſ'rer laͤngſt geharrt zu haben ſcheint— Nah ſteht mein Haus an ſtillgelegnem Orte, Wo ich ſo oft um Dein Geſchick geweint, Ein Zeuge war's von meinen bittern Klagen, 1 MNun ſoll die Freude doppelt in ihm tagen.
X Dort V


