Teil eines Werkes 
3. und letztes Bändchen (1822)
Entstehung
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Wohl hat, was frommer Sinn zuerſt beſchloſſen⸗ Und kuͤhn mit nie gebroch'nem Muth gewagt,

In wuthentbrannten Wahn ſich ausergoſſen,

Seitdem des Glaubens neues Licht getagt.

Denn gleich unbaͤndig freigeword'nen Roſſen,

Vor denen muthlos faſt der Fuͤhrer zagt⸗ Gefiel's dem rohen Geiſt, ſich ſelbſt zu rathen, Und wo der Wahn thront, gleichen ihm die Thaten.

Doch heim zum hohen Werke kehrt der Meiſter, Gegleitet von der Wahrheit heil'gem Muth Sein Blick zerſtaͤubt des Wahnes finſtre Geiſter,

Hochwaltend unter Gottes ſtarker Huth. Verzage nicht! ſie waren einſt viel dreiſter⸗ Entſlammend Laufende zu wilder Glut; Doch als erhoͤhten ſich des Kreuzes Zeichen, Da mußten Ierthum, Nacht und Wahnſinn weichen. 4

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