Teil eines Werkes 
3. und letztes Bändchen (1822)
Entstehung
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Nachricht, daß ſein Rectorat von jetzt an wieder vacant ſtehe. Ihre Sachen laſſen Sie einpacken, und ich will ſie abholen laſſen. Ich beſitze ziem⸗ lich anſehnliche Connexionen in der Reſidenz, und werde alles thun, Ihnen eine paſſende Anſtellung auszuwirken. Dazu gehoͤrt aber Zeit, und ich habe ſelbſt noch keine Luſt, Sie gleich wieder von mir zu laſſen. Sind Sie verheirathet?

Walther ſtaunte ihn einen Augenblick, beſtuͤrzt uͤber die Wendung, die ſein Schickſal nehmen zu wollen ſchien, an, und vergaß, auf die letzte Frage zu antworten. Endlich faßte er ſich: ich nehme den Vorſchlag an, um ſo lieber und ſiche⸗ rer, da kein zaͤrtliches Band mich an irgend einen Ort feſtknuͤpft.

Gue ſo ſind wir ja im Reinen, und ſo⸗ bald wir daheim angekommen ſind, ſollen Sie auch erfahren, mit wem Sie zu thun hatten, und wer Ihnen die zweimalige Rettung ſeines Lebens verdankt.

Der Wagen fuhr zu, und als der Mittag voruͤber war, bog er vom Heerweg nach einem angenehmen, ſchoͤn gebauten und nahen Dorfe ab. Nach einer Viertelſtunde ſchon fuhr er durch ein hochgewoͤlbtes Thor vor einem geſchmackvollen Schloſſe vor. Ein Bedienter ſprang die Stufen unter dem Portal herab, oͤffnete den Schlag, und blieb einen Augenblick verſtummt ſtehen⸗

Nun,