Teil eines Werkes 
3. und letztes Bändchen (1822)
Entstehung
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Nun, Heinrich! ſo ſtumm? doch alles wohl? rief Walthers Gefaͤhrte. Verzeihen Eure Excel⸗ lenz ich vermuthete nichts weniger, als das und Ihr Ausſehen erſchreckt mich noch mehr.

Hat nichts zu ſagen. Reiche mir nur die Hand, und hilf dieſem Herrn heraus.

Die Exeellenz fuhr Walthern durch alle Glie⸗ der, doch faßte er ſich, und ſtieg aus.

Wir wollen ohne Hut und Stock gehen, ſagte der Graf, der Walthers Verlegenheit und bloßen Kopf ſah; kommen Sie und geben mir die Hand.

So ſchritten beide die Treppe hinan, wo ber reits eine zahlreiche Dienerſchaft bereit ſtand, und den Grafen begruͤßte.

Danke ſchoͤn, Kinder! erwiederte dieſer, Ihr ſeht noch alle gut aus; laufe einer, und melde uns bei der Graͤfin, wir ſchreiten indeſſen ſachte nach

Walther ging ſtumm neben dem Grafen her, uͤberraſcht von den neuen Entdeckungen. Waͤhrend dem waren ſie vor eine große Fluͤgelthuͤr gekom⸗ men, die der Bediente raſch oͤffnete, und aus der ihnen ein Freudenruf entgegen ſcholl.

Eine ſchlanke, aber ſchon aͤltliche Dame, ge⸗ folgt von einer juͤngern, eilte ihnen entgegen, und umſchlang den Grafen; die juͤngere, ein Bild hoher Schoͤnheit, miſchte ſch liebevoll in

die Umarmung. Was