Teil eines Werkes 
3. und letztes Bändchen (1822)
Entstehung
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In die Neſidenz.

Deſto beſſer! dann ſind wir doch noch einen halben Tag R zeiſegefaͤhrten. Sie werden mir es ja nicht abſchlagen? 2

Ich will nicht widerſprechen, antwortet Wale ther; doch wuͤnſchte ich ſehr, zu wiſſen, mit wem mich das Ohngefaͤhr zuſammenfuͤhrte.

Mein Name, ſagte der Fremde, thut nichts zur Sache, Sie haben es ja mit dem Menſchen zu thun.

Ich verſtehe, ſprach Walther, Sie wiſſen zu ſtrafen. Doch ſchonen Sie ſich; um deſto gewiſſer duͤrfen Sie hoffen, morgen fruͤh Ihren Weg fort⸗ ſetzen zu koͤnnen. Zwar will der Wundarzt die Nacht hier zubringen, doch ſollten Sie wuͤnſchen, daß ich bei Ihnen bleiben moͤge, ſo haben Sie nur die Guͤte, mir einen Wink zu geben.

Nein, mein lieber Freund! begeben Sie ſi ich nur zur Ruhe, morgen wollen wir weiter ſprechen.

Hier trat der Wundarzt ein, Walther wuͤnſchte eine gute Nacht, und ließ ſich vom Wirth ein Zim⸗ mer anweiſen, der ihn hart an die Krankenſtube bettete. Hier ſann er von Neuem den Begeben⸗ heiten des heutigen Tages nach, kam dann auf ſeine eigenen Angelegenheiten, ſeine Wuͤnſche und Ausſichten, die, je truͤber ſie ihm im Ganzen er⸗ ſchienen, deſto ſchlafloſer machten. Er verſuchte

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