Teil eines Werkes 
3. und letztes Bändchen (1822)
Entstehung
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Jetzt erzaͤhlte dieſer offen, ohne jedoch beſon: deres Gewicht auf ſeinen Antheil an der Geſchichte zu legen, was nach dem Davonrennen der Pferde vorgegangen ſey.

Ich merke wohl, laͤchelte jener, als Walther geendigt hatte, wem ich die Rettung meines Lebens zu danken habe an einen Undankbaren ſind Sie wenigſtens nicht gerathen.

Walther verbeugte ſich, und verbat hoͤflich den Dank, der ihm das Gefuͤhl einer erfuͤllten Pflicht doch nur verkuͤmmern muͤßte. Auch ſey er nicht des Dankes wegen erſchienen, nur das habe ihn herauf getrieben, daß er habe bemerken muͤſſen, wie der Patient ohne alle weitere Geſellſchaft ſey.

Nun, nun, junger Mann! wahr bleibt's, des Menſchen Herz iſt ein trotzig Ding. Aber wollen Sie mir nicht Ihren Namen ſagen?

Auch mein Name thut nichts zur Sache, Sie haben es ja mit dem Menſchen zu thun.

Gut, ich will mich beſcheiden. Doch verſpre⸗ chen muͤſſen Sie mir, wenn es anders Ihre Ver⸗ haͤltniſſe erlauben, noch wenigſtens einige Tage bet mir zu bleiben. Sie ſelbſt bemerkten ja, daß ich niemand bei mir habe, dem ich vertrauen kann. Iſt mir's moͤglich, ſo fahre ich ohnedem morgen weiter, denn alle Schmerzen ſind verſchwunden, und die paar Beulen am Kopfe werden nicht hin⸗ dern. Wo geht Ihr Weg hin?

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