laͤngſt mit ſich, was er wollte, und alles wollte er, nur nicht laͤnger mehr Rector, uͤberhaupe nicht laͤnger mehr Schulmann bleiben; nach einem freiern Wirkungskreis ſehnte ſich ſein Geiſt, der unter dem Rudel ſeiner geiſtloſen Jungen zu ver⸗ kuͤmmern drohte, in die Weite ſein Herz, das den
Unbeweibten noch an keinen feſten Heerd band. Seine Sehnſucht, aus der widrigen Umgebung, deren Hefe er nun ſchon ſeit einem Jahre geko⸗ ſtet hatte, heraus zu kommen, ward grade jetzt wieder durch die Jahreszeit und Jugenderinnerun⸗ gen heftig aufgeregt. Die Straße, auf der er hinſchritt, ſchlaͤngelte ſich in mancherlei uͤberra⸗ ſchenden Wendungen uͤber Huͤgel und um eckig⸗ aufſteigende Berge herum, und zuvorkommend gruͤßten ihn die Schaͤfer, die bisweilen auf ihre langen Staͤbe geſtuͤtzt, am Wege ſtanden, oder an abgegraßten Rainen lagen, und mit ihrem Hunde ſpielten. Weiter druͤben, jenſeits der gro⸗ ßen Stoppelfelder begleitete ihn in beſtaͤndig gleich⸗ bleibender Richtung ein Bergruͤcken, den hohe Buchenwaldungen und herrliche Eichen beſchatteten. In Gedanken uͤber ſein bisheriges Schickſal ver⸗ loren, wurden ſeine Schritte langſamer, und end⸗ lich blieb der Nachſinnende auf der Spitze eines kleinen Huͤgels ſtehen, und ſchaute unverwandten Blicks in die Sonne, die ihrer blendendſten Strah⸗ len entkleidet, im Untergehen die Gipfel des Berg⸗ ruͤckens


