Teil eines Werkes 
2. Theil (1836)
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Coictier ſagte leiſe mit gezwungenem Lächeln:„Seht Ihr, daß er verrückt iſt?“

„Wie kann man ſich einbilden,“ ſagte Claude,„daß jeglicher Strahl eines Sternes ein Faden iſt, der am Haupte eines Menſchen haftet?“—

„Woran glaubt Ihr denn?“ rief der Gevatter aus. Der Archidiakonus ſtand einen Augenblick unentſchloſſen da. Dann ſpielte ein düſteres Lächeln um ſeinen Mund, welches ſeine Antwort der Lüge zu zeiben ſchien:„Credo in Deum.“—„Dominum nostrum,“ fügte der Gevatter hinzu, ein Kreuz ſchlagend.—„Amen,“ ſagte Coictier.

„Ehrwürdiger Vater,“ ſprach der Gevatter,„ich bin tief entzückt, Euch ſo fromm zu ſehen. So gelehrt Ihr aber auch ſeid, geht dies ſo weit, daß Ihr auch nicht an die Wiſſenſchaft glaubt?“

„Nein,“ ſprach der Archidiakonus; er ergriff den Arm des Gevatters, und ein Blitz des Enthuſiasmus entzündete ſich in ſeinem matten Auge,„ nein, die Wiſ⸗ ſenſchaft läugne ich nicht. Umſonſt kroch ich nicht durch die zahlloſen Windungen der Höhle und grub meine Nägel in den Boden; ich blickte am Ende der dunklen Galerie ein Licht, eine Flamme, ein Etwas; gewiß den Reflex des blendenden Central⸗Laboratoriums, wo die Geduldigen und Weiſen Gott überraſchten.“—„Kurz.“ ſagte Tourangeau,„Etwas haltet Ihr für wahr und gewiß?“—„Die Alchimie.“

Coictier rief aus:„Bei Gott, Dom Claude, die