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Alchimie hat gewiß Recht, warum aber läſtert Ihr die
Alſtrologie und Medicin?“
„Eure Wiſſenſchaft des Menſchen iſt ein Nichts; Eure Wiſſenſchaft des Himmels iſt ein Nichts,“ ſprach der Archidiakonus mit gebietendem Ton.
„Ihr ſchont ja weder Epidaurus, noch Chaldäa,“ erwiederte grinſend der Arzt.—„Hört, Herr Jacques, ich ſpreche aus Ueberzeugung, bin kein Arzt des Königs, und ſeine Majeſtät ſchenkte mir auch nicht den Garten Dädalus, die Sterne dort zu beſchauen. Aergert Euch nicht und hört mich an. Welche Wahrheit habt Ihr,— ich meine nicht aus der Mediein, denn dieſe iſt albernes Geſchwätz, ſondern aus der Aſtrologie gewonnen? Er⸗ wähnt nur die Eigenſchaften des Buſtrophedon Verticalis, das Ergebniß der Zahlen Ziruph und Zephirod?“
„Läugnet Ihr denn,“ ſchrie Coictier,„die ſymboliſche Kraft der Clavicula und Alles, was die Cabbala daraus herleitet?“.
„Irrthum, Herr Jacques; keine Eurer Formeln grenzt an die Wirklichkeit. Die Alchimie aber kann ihre Entdeckungen aufweiſen. Wollt Ihr Reſultate, wie die folgenden, abläugnen? Das tauſend Jahre im Innern der Erde eingeſchloſſene Eis wird zum Bergkryſtall.— Blei iſt der Ahn aller Metalle; denn das Gold iſt kein Metall, ſondern Licht.— Das Blei bedarf vier Perioden von zweihundert Jahren, um allmählich in den Zuſtand des rothen Arſeniks, von da in den des Zinnes, Silbers


