Teil eines Werkes 
2. Theil (1836)
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faſt bis auf die Naſe fallenden Mütze ahnete man eine hohe, gewölbte Stirn. Er nahm es über ſich, auf die Frage des Archidia⸗ konus ſelbſt zu antworten.Ehrwürdiger Meiſter, ſagte er mit ernſtem Ton,Euer Ruf iſt bis zu mir gedrun⸗ gen, und ich möchte Euch um Rath fragen. Ich bin nur ein armer Edelmann aus der Provinz, welcher die Schuhe auszieht, bevor er bei Gelehrten eintritt. Ihr müßt meinen Namen erfahren. Ich heiße Gevatter Tou⸗ rangeau. Sonderbarer Name für einen Edelmann, dachte der Archidiakonus. Er fühlte aber, daß er vor einem kräf⸗ tigen, ernſten Manne ſtand. Der Inſtinkt ſeines hohen Geiſtes ließ ihn einen nicht weniger hohen Geiſt unter der Pelzmütze des Gevatters Tourangeau ahnen, und da er die ernſte Geſtalt beſchaute, verſchwand der ironiſche Ausdruck ſeines düſtern Geſichts, den Coictiers Gegen⸗ wart erweckte, allmählich, gleich der Dämmerung, die am Horizonte der Nacht weicht. Ernſt und ſchweigend ſetzte er ſich in ſeinen Stuhl; ſein Arm rubete wieder auf dem gewohnten Platz des Tiſches und ſeine Stirne auf der Hand. Nach einigen Augenblicken des Nachſinnens gab er ſeinen beiden Gäſten ein Zeichen, ſich zu ſetzen, und redete den Gevatter Tourangeau an:Ihr wollt mich, Meiſter, um Rath fragen? In welcher Wiſſen⸗ ſchaft?Ehrwürdiger, ſprach der Gevatter,ich bin krank, ſehr krank! Man ſagt, Ihr wär't ein großer