Teil eines Werkes 
2. Theil (1836)
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Dom Claude, der Bau koſtet mich viel Geld. Je mehr er fortſchreitet, deſto mehr richte ich mich zu Grunde. Oh! habt Ihr nicht die Einkünfte des Gefängniſſes und des Baillage vom Palais, ſo wie die Miethe aller Häu⸗ ſer, Schoppen, Fleiſchbänke, Wohnungen im ganzen Be⸗ reiche? Da ſaugt Ihr an einer vollen Bruſt.Mein Schloßamt von Poiſſy hat mir dies Jahr aber Nichts eingebracht.Aber Eure Zölle von Triel, St. James, St. Germain⸗en⸗Laye ſind ſehr einträglich.Sechs Mal zwanzig Livres, nicht einmal Livres parisis. Ihr habt aber doch ein Amt als Rath des Königs; das gibt Euch ein feſtes Einkommen.Ja, Gevatter Claude, aber meine Herrſchaft von Poligny, wovon man ſo viel Lärm macht, bringt mir im Durchſchnitt keine ſechzig Goldgulden ein.

In den Höflichkeiten, die Dom Claude auf ſolche Weiſe an Jacques Coictier richtete, lag der ſardoniſche, ſcharfe, ſpöttiſche Ton, das grauſame, liſtige Lächeln eines überlegenen, aber unglücklichen Mannes, der aus Zerſtreuung einen Augenblick mit dem fetten Wohlbehagen eines gewöhnlichen Menſchen ſpielt. Der Andre bemerkte es nicht.

Bei meiner Seele, ſprach Claude endlich, ihm die Hand drückend,es iſt mir lieb, Euch ſo geſund zu ſe⸗ hen.Danke, Meiſter Claude.Wie geht's Eurem königlichen Kranken?Er bezahlt ſeinen Arzt ſehr ſchlecht, ſprach Claude, indem er einen Seiten⸗