Teil eines Werkes 
Theil 3, Madrid, Lisboa und die Refugiados in London : Skizzen aus der Geschichte unsrer Zeit : Abt. 3 (1833) Lisboa und die Refugiados in London
Entstehung
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258 Skizzen aus Spanien.

es erwarten, was ein Menſch wohl zu ſagen wiſſe, der es wagen wollte, ſie zu tröſten. Ich blieb bald ſtecken und ſie ſagte, beinah mich tröſtend:«gut, gut ich weiß Ihr meint es gut lebt wohl, Señor Don Alberto mein Vater ſoll euch aufſuchen ihn könnt ihr tröſten. Und, Herr ich errathe eure Gedanken wenn ihr ein Almoſen habt, was ihr mir anvertrauen wollt, ſo verlaßt euch drauf, es wird gut angewendet. Schämt euch nicht wir ſchämen uns auch nicht oder ſollten es doch nicht. Ich gab ihr was ich hatte und ſchämte mich doch und konnte immer noch nicht wegfinden. Sie errieth meine Gedanken und ſagte:«meinetwegen ſeid unbeſorgt auch wenn Vatery» ihre Stimme bebte hier zum erſten Mal, ſie faßte ſich aber ſchnell und fuhr fort: Herr, ich büße eine irdiſche Liebe und irdiſches Trachten, was mich meinem himmliſchen Herrn entfremdet hatte und die Thränen der Reue und Buße haben dem Glauben wieder Kraft gegeben und der Herr erzeigt mir auch darin unverdiente Gnade, daß er mir reiche Gelegenheit giebt zu der Liebe. Mein Vater und alle die unglücklichen Geächteten, die ihr unten ſeht, können meiner Pflege nicht entbehren. Seid meinetwegen ohne Sor ge. Sie winkte mir mit der Hand und ich ging.

Den Tag nach dieſem traurigen Wieder⸗ ſehen war ich ſo beſchäftigt, daß ich nicht, wie es meine Abſicht war, mich bei Conchi⸗

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