Slizzen aus Spanien. 633
Goͤnners erſetzte, der ſich immer mehr uͤber⸗ zeugte und es auch Andern verkuͤndete, aus dem jungen Mann werde etwas Großes zum Heil und Frommen der Kirche werden. Er geſiel ſich darin dieſe kuͤnftigen Erfolge als ſein Werk, und in Florencio ſein Geſchoͤpf zu ſehen— worin er denn freilich wieder in einen, bei ſeiner ſonſtigen Menſchenkenntniß auffallenden Irrthum verfiel, der aber bei den verhaͤltnißmaͤßig Großen dieſer Erde nicht ſelten vorkommen ſoll. Als nun Florencio mit offenbarer Leidenſchaftlichkeit und dringendem Ernſt ſeine Huͤlfe fuͤr ſeinen Bruder anrief, konn⸗ te dies unerwartete Wiederanregen verfaͤngli⸗ cher Verhaͤltniſſe, die er fuͤr abgethan hielt, ihm nicht anders als unangenehm ſein, und nur ſehr unwillig verſtand er ſich dazu, nach Murcia zu ſchreiben, um ſich naͤher nach der Lage der Dinge zu erkundigen. Er that dies, wie man ein ungern, und nur, um Zudringlichkeiten zu entgehen, uͤbernom⸗ menes Geſchaͤft abzuthun pflegt, nur ganz beilaͤufig; aber die Antwort ſeines Correſpon⸗ denten ſchreckte ihn volends von jedem wei⸗ tern Schritt ab, indem ihm dieſer die Sache
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