632 Skizzen aus Spanien.
vinzen und beſonders in Murcia ihn noch eini⸗ germaßen entſchuldigt haͤtten, ein ſolches Sub⸗ ject uͤberall in ſeiner Umgebung, oder gar ſeinem Vertrauen zu dulden— es war, be— ſonders bei der Anweſenheit ſo vieler Fran⸗ zoſen und anderer Fremden in den vorneh⸗ men Zirkeln, zu fuͤrchten, daß der ehrwuͤr⸗ dige Praͤlat ſich im beſten Fall laͤcherlich ma⸗ chen wuͤrde, wenn die fruͤhern Abenteuer des jungen Geiſtlichen bekannt wuͤrden, deſſen jugendliche, ausdrucksvolle Schoͤnheit, ſein in jeder Hinſicht bedeutendes, ernſtes, faſt ſtrenges Weſen, große Froͤmmigkeit, Thaͤtig⸗ keit und raſche Faͤhigkeit von verſchiedenen Seiten auf verſchiedene Weiſe bei Frauen und
Naͤnnern Aufmerkſamkeit erregt hatte. So.
hatte denn der Praͤlat ſchon fruͤher dem jun— gen Mann zu verſtehen gegeben, er wuͤnſche nicht, daß außer ihm irgend Jemand etwas von ſeinen fruͤhern Verhaͤltniſſen erfahre; und hierzu bedurfte es bei Florencio kaum eines Winkes, da der Inſtinkt ſeines durch die nähere Ausſicht auf Erfolg nur noch mehr auf⸗ geregten Ehrgeizes bei ihm Lebenserfahrung und Menſchenkenntniß zum Erſtaunen ſeines
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