Skizzen aus Spanien. 631
kenntliche Ohr ſeines Sohnes fand. Zu⸗
gleich verbreitete ſich die Nachricht, es ſeien mehre Landhaͤuſer am Fuß des Gebirges, die einigen der Richter und andern angeſehenen Haͤuptern der ſervilen Parthei gehoͤrten, nie⸗ dergebrannt, oder gepluͤndert worden.— Florencio war zu der Zeit, als Jaime in die Kerker von Murcia gebracht wurde, mit ſeinem Goͤnner in Madrid, und erſt ſpaͤt und zufaͤllig von der gefaͤhrlichen Lage ſeines Bruders unterrichtet worden. Er hatte nun Alles aufgeboten, um jenen Praͤlaten, deſſen Einfluß ſeitdem noch zugenommen hatte, zu bewegen, ſich ſeines Bruders anzunehmen. Dieſer aber, der in Murcia ſelbſt vielleicht eher geneigt geweſen waͤre, dem Wunſch ſei⸗ nes Dieners, von deſſen Brauchbarkeit er ſich immer mehr uͤberzeugte, auf irgend eine Weiſe zu willfahren, hatte mehr als einen
uͤberwiegenden Grund, ſich in Madrid gar
nicht darauf einzulaſſen. Erſtlich waren in der Hauptſtadt die Anſichten uͤber ſo aben⸗ teuerliche Verhaͤltniſſe, wie die, welche ſeinen jungen Seeretair zu dieſer Fuͤrbitte bewogen, zu verſchieden von denen, die in den Pro⸗


