Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1828)
Entstehung
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404 Skizzen aus Spanien.

und Durſt, die Anſtrengungen des naͤchtlichen Kampfes, der Blutverluſt und der Schmerz der Wunden entſtellt. Er war mit Lumpen bedeckt, in denen man mit Muͤhe Fetzen einer ehemaligen Uniform erkennen konnte; ſeine nackten Fuͤße wa⸗ ren von Dornen und ſcharfen Steinen zerriſſen. Seine verzerrten Zuͤge waren mit Todtenblaͤſſe uͤber⸗

zogen; ſein Auge gebrochen.«Um Gotteswil⸗

len! Rojas! rief Antonio ſeid Ihr ver⸗ wundet?Waſſer! Waſſer!» ſtoͤhnte der Sterbende kaum vernehmlich. Der andere Geiſt⸗ liche, von Mitleid ergriffen, eilte in's Haus, um Huͤlfe zu holen.«Laßt mich Eure Wunde un terſuchen ſagte Antonio, ſich zu Rojas herab⸗ beugend Ihr ſeid gewiß noch zu retten. «Nicht die Wunde der Durſt der Hun⸗ ger erwiederte dieſer matt und es iſt Alles, Alles verloren! In dieſem Au⸗ genblick kamen einige von Antonio's Bedeckung herbei, und ſchickten ſich an, den Verwundeten in's Haus zu bringen; ihnen folgte Pepita mit einem Gefaͤß voll Waſſer, das ſie mitleidig dem Ungluͤck⸗ lichen einzufloͤßen ſuchte. Nachdem er getrunken, ſchien er ſich einen Augenblick zu erholen, er nickte dem Maͤdchen dankbar zu und ſprach:«Gott ſegne