Teil eines Werkes 
5. Th. (1833)
Entstehung
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der Willkuͤr der Gewalt gelitten, als daß er mit blin⸗ der Wuth den Triumph haͤtte theilen moͤgen, den die Elemente uͤber das feindliche Heer davongetragen hat⸗ ten. Von jeher war Gaſtfreiheit eine der Hausgoͤttin⸗ nen dieſer Stadt. Die Einwohner hatten die ſparſam bis zu ihnen abirrenden Fluͤchtlinge mitleidig verpflegt; auch Alphons ward einem wohlhabenden Hauſe zur Ver⸗ ſorgung uͤbergeben. Zwei ſeiner Gefaͤhrten fuͤhrten ihn dahin. Er fuͤhlte an dem Fußboden des Zimmers, wohin er trat, an der Helle, fuͤr die ſeine Augen noch einige Empfaͤnglichkeit hatten, daß er ſich in einem ſehr anſehn⸗ lichen Hauſe befand; er hoͤrte Frauenſtimmen und ſah nach der Seite zu, wo ſie fluͤſterten, farbige Schimmer in dem Duntkel, das ihn umhuͤllte. Seine beiden Ge⸗ faͤhrten begannen dem fragenden Hausherrn ſein Ungluͤck zu erzaͤhlen; denn ſeit jener Nacht, die ſeine Augen er⸗ blindete, war auch ſeine Faͤhigkeit zu ſprechen zu undeut⸗ lichen Toͤnen erſtarrt. Da hoͤrte er einen Schrei von der Seite der Frauen, und ſeine Gefaͤhrten ſagten ihm, die eine der Damen ſei ohnmaͤchtig geworden. Alphons begriff, daß der Anblick halbnackter Ungluͤcklicher, daß ſein Anblick, der des Ebenbildes Gottes in ſeinem entſtellten Antlitz beraubt war, Schauder erregen mußte. Mit Freu⸗ den ließ er ſich in das ihm bereitete einfache Zimmer fuͤh⸗ ren. Hier empfing ihn ein Bett, hier ſank er, ſeit vielen Wochen zum erſten Mal, ohne Todesgefahr in die Arme des Schlummers, hier erwachte er zum erſten Mal, ohne dem Verderben entfliehen zu muͤſſen. Die thieriſche Na⸗ tur behauptete jetzt auf eine wohlthaͤtige Art die Herr⸗ ſchaft: ſie wies auf einige Tage die Vernunft zur Ruhe,