Teil eines Werkes 
5. Th. (1833)
Entstehung
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allein uͤbernommen hatte, ihn waͤhrend der wenigen Stunden, die ihm ſein Beruf zum Familienleben uͤbrig ließ, Beſchaͤftigung genug gab. Er war, wie er in dieſem Alter des Maͤdchens Bildung uͤbernahm, er⸗ ſtaunt, ſchon einen ſo beſtimmten Charakter bei ihr zu finden. Ältern fallen ſehr gewoͤhnlich in den Irrthum, zu glauben, das Kind warte, bis ſie ihre Erziehung, beginnen. Heinrich hatte uͤberſehen, was der Mutter praktiſches Leben und des Vaters Geſpraͤche auf das kluge Kind, das als einziges ſich fruͤh an das gefaͤhr⸗ liche Zuhoͤren bei den Geſpraͤchen Alterer gewoͤhnte, hervorgebracht haben mußte. Der Mutter ſtete Hinwei⸗ ſung auf die duͤrre Pflicht lehrte ihr Eigenſinn, des Vaters Geſpraͤche Freiheit in jeder Anſicht des Lebens ſo fand der Vater, daß Dina im zehnten Jahre ſchon ſehr beſtimmt wollte, und oft ſehr wunderliche Dinge. Dieſe Entdeckung freute ihn. Er hatte ſich uͤberzeugt, daß ihn dieſe Denkart eben ſo gut gerettet als ins Verderben geſtuͤrzt hatte; um aber Vortheile von ihr zu ziehen, mußte er Dinas Verſtand aufklaͤren, ihr fruͤh eine richtige Anſicht des praktiſchen Lebens geben. Dina bildete ſich ſehr guͤnſtig aus, ſie ward des Va⸗ ters Geſellſchafterin, ja ſeine Freundin; ſtatt kindlicher Unterwuͤrfigkeit bildete ſich eine exaltirte Verehrung fuͤr ihren Vater in ihr aus, die ihre Ergebenheit zum Er⸗ zeugniß ihrer Erkenntniß und freien Willkuͤr machte. Ihrer Mutter kam das unheimlich vor. Sie wußte ihres Mannes kraͤftigen Einfluß auf Dina kein Gegen⸗ gewicht zu geben als ihr Beiſpiel, und ſo uͤbertrieb ſie ihren Pflichteifer und ihre Pflichtaͤußerung und ſuchte